Als Indian Summer bezeichnet man eigentlich besonders trockenes, warmes Herbstwetter über eine längere Periode in Nordamerika. Wir nutzen den Begriff aber oft gleichbedeutend mit einer sehr intensiven, herbstlichen Färbung der Wälder. Und uns ist gerade mal erst wieder aufgefallen, dass Oberösterreich da Nordamerika um nichts nachsteht.

Im Allgäu vergisst man manchmal fast das Herbst ist – denn die Fichten-Monokulturen dominieren hier die Wälder. Wer in Biologie aufgepasst hat weiß, dass eine Fichte immer grün bleibt. Vor allem wenn man das Illertal nach Süden fährt, ist man umgeben von grün – egal zu welcher Jahreszeit. Einzig an den höheren Lagen erkennt man, dass es herbstelt – verfärbt sich hier doch immerhin das Gras und die steinigen Gipfel erscheinen in einem gold-rötlichen Glanz.

Umso begeisterter waren wir vor ein paar Tagen im Salzkammergut unterwegs. Alles ist bunt! Egal in welche Richtung man schaut, man ist umgeben von Bergmischwald. Rund um Bad Ischl gibt es viel zu entdecken und ohne das Auto auch nur einen Tag bewegen zu müssen, er-radeln wir herbstliche Täler, gehen zum Berglaufen von der Haustür aus und erwandern einladende Almen.

Wer also noch einen kleinen Ausflug machen möchte, dem sei das Innere Salzkammergut und vor allem die Region rund um Bad Ischl wärmstens empfohlen. 🍂⛰️🚵‍♀️ Besonders schön fanden wir die Radtour ins Rettenbachtal und die Wanderung (und natürlich auch Einkehr) auf die Hoisnradalm. Beide Touren sind ohne Auto ab Bad Ischl möglich.

Und was darf in Bad Ischl natürlich auch nicht fehlen ? Ein Spaziergang durch die Kaiserstadt und ein Stück Mehlspeise im altehrwürdigen Cafe Zauner.

Im Salzkammergut da kann man gut lustig sein – so hat es Peter Alexander schon festgeschrieben. Und gerade an so einem Indian Summer-Herbstwochenende lässt Bad Ischl wirklich keine Wünsche offen. 

Unsere neusten Blogbeiträge

Preikestolen, Norwegen 

Preikestolen, Norwegen 

Schon mal ein komplett überlaufenes Ziel angesteuert?

Norwegen hat uns die Tage davor komplett verwöhnt. Fjordstille, kaum eine Menschenseele, Temperaturen die selbst im Hochsommer selten über 22 Grad klettern – das Land hat so eine entspannte Art, einem das Gefühl zu geben, man hätte die ganze Landschaft für sich allein gebucht. Wir waren entsprechend gut drauf, als wir uns Richtung Preikestolen aufgemacht haben.

Unser Lieblingsort in Portugal

Unser Lieblingsort in Portugal

Eines unserer Lieblingsplätzchen, wenn nicht sogar DAS Lieblingsplätzchen in Nordportugal? Viana do Castelo.   Wer kennt’s ? Ein kleiner Ort, direkt am Meer, schon Nahe der spanischen Grenze. Auf einer Seite des Flusses ein kleiner sympathischer Ort mit einem netten…

Englischer geht’s wirklich nicht. Aber vielleicht ist es auch nur der Kontrast zu den Wochen davor in Spanien, der uns das denken lässt?

Gibraltar ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Vor allem natürlich um im Pub ein Guinness zu trinken, die typischen englischen Highlights (wie Doppeldecker, Telefon-Zellen und Litter-Boxen) zu sehen und dann noch einen Blick nach Nordafrika zu werfen.

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