In einer Welt, in der unsere Anbauflächen stetig abnehmen, stehen wir vor großen Herausforderungen. Die Überbeanspruchung der Böden und der Einsatz chemischer Düngemittel führen dazu, dass die Böden langfristig veröden. Die Wurzeln der Pflanzen dringen nicht mehr tief genug in die Erde ein, und die Lebewesen, die im Boden leben, werden weniger. Dies beeinträchtigt die Bodengesundheit erheblich. Und um dies nicht noch weiter an die Spitze zu treiben, gäbe es ein paar einfache Änderungen, die wir umsetzen könnten. Allen voran der Bio-Anbau.

 Hände hoch für den Bio-Anbau. 

Egal ob für die direkte Lebensmittelproduktion, den Anbau von Futtermitteln, die Waldwirtschaft oder eben die Produktion von Rohstoffen – eine ökologisch sinnvolle und rücksichtsvolle Produktion ist eine Investition in die Zukunft. 

Deshalb setzen wir bei Adele Bergzauber auf Bio Baumwolle. Durch den Anbau von Bio Baumwolle bleiben die Ackerflächen gesund und fruchtbar, auch für kommende Generationen. Bio Baumwolle wird ohne den Einsatz von chemischen Düngemitteln und Pestiziden angebaut, was nicht nur die Böden schont, sondern auch die Umwelt und die Menschen, die diese Baumwolle ernten und tragen.

Und das ganze endet ja nicht mit der Baumwolle: Die chemischen Düngemittel zum Beispiel haben einen viel weitreichenderen Impact, als nur auf den lokalen Boden. Denn diese werden sehr energieintensiv erzeugt und belasten somit nicht nur lokal das Ökosystem in dem sie ausgebracht werden, sondern auch an jener Stelle an der sie erzeugt werden. Vom Transport mal ganz abgesehen. 

Egal ob bei Lebensmitteln oder Rohstoffen – wichtig ist die Zusammenhänge zu sehen. Denn eigentlich müsste man diese ganzen externen Kosten wie kaputte Böden, zerstörte Ökosysteme, Energiebilanzen, etc. mit ein preisen. Und dann wäre ganz schnell klar, dass der Bio-Anbau nicht nur die günstigere Variante sondern wirklich unsere einzige Option ist. 

Ein weiterer Vorteil von Bio Baumwolle ist, dass sich in den Stoffen, die direkt auf deiner Haut liegen, keine schädlichen Pestizide befinden. Zudem unterstützt man damit eine nachhaltigere Wirtschaftsweise und trägt aktiv zum Umweltschutz bei.

Denn die eine Seite ist, dass wir als Erzeuger von Kleidung unseren Anteil haben es „richtig“ zu machen. Und die andere Seite sind natürlich immer die Konsumenten, die auch zu den guten Produkten greifen müssen. 

Im Lebensmittelbreich ist Bio zwar schon lange etabliert, Die Verkaufszahlen stagnieren aber seit Jahren. Bio-Produkte machen laut Foodwatch im Jahr 2023 nur etwa 6,3 Prozent des gesamten Lebensmittelumsatzes in Deutschland aus. Im Bekleidungssektor ist es schwierig, aussagekräftige Zahlen zu finden. Hier hat sich über die Jahre zumindest im Bereich der Bio Baumwolle auf jeden Fall etwas mehr Aufmerksamkeit aufgebaut, laut TransFair ist zum Beispiel der Absatz an Fair Trade Textilien in Deutschland von 2012 bis 2019 auf 22 Millionen Stück verzehnfacht. Und wer in letzter Zeit bei H&M und Co einen genaueren Blick auf die Kennzeichnungen gelegt hat, wird auch hier fündig (unabhängig davon, dass die reine Verwendung von Bio Baumwolle natürlich nichts mit „fairer Kleidung“ zu tun hat).  Denn hier gilt – so wie auch bei Aldi und Konsorten – Bio ist in. Das die ganzen Discounter & Fast Fashion Labels nun auf den Zug aufspringen, könnte man nun natürlich verteufeln, aber gerade für den Anbau der Rohstoffe und Lebensmittel ist jeder Hektar Land, der Bio bewirtschaftet wird ein Zugewinn.

In dem Sinne, ordern wir weiterhin alle unsere Stücke, die mit Baumwollstoffen genäht werden in Bio-Qualität, kaufen selber nur Bio-Lebensmittel ein und freuen uns über jedes Schild, dass zeigt, dass auch jemand anders diesen Mehrwert erkannt hat.

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Gibraltar ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Vor allem natürlich um im Pub ein Guinness zu trinken, die typischen englischen Highlights (wie Doppeldecker, Telefon-Zellen und Litter-Boxen) zu sehen und dann noch einen Blick nach Nordafrika zu werfen.

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