Über Uns

Unser Weg zur Made in Portugal Outdoormarke.

Shop now

Wie es begann.

Angefangen hat alles 2011 mit Holger, einer
Nähmaschine und einem besonders ausgewogenen Tagesablauf: morgens Skifahren,
mittags Stoff zuschneiden, nachts nähen. Verkauft wurde das Ganze – Pullover
und Jacken aus Funktionsstoffen – auf Designmärkten.

Nähen hatte ihm Adele beigebracht, die beste
Freundin seiner Oma. Sie hat der Marke nicht nur das Handwerk mitgegeben,
sondern auch den Namen. Den Bergzauber haben wir dann selbst dazugelegt.

Wer wir sind

Heute sind wir immer noch zu zweit – Lisa und
Holger. Auf dem Papier ein Team aus Designern, Produktentwicklern,
Stoffeinkäufern, Fotografen, Kundenservice und Online‑Marketing. In echt sind
wir zwei Menschen, 15 Jahre textile Erfahrung, der Fähigkeit zum Multitasking
und zwei Laptops – entweder im Büro in Kempten oder irgendwo auf der Welt.

Genäht wird längst nicht mehr nachts in Kempten,
sondern bei acht Betrieben in Portugal. Verkauft wird ausschließlich online,
direkt an dich. Keine Zwischenhändler, keine Filialen, kein Schaufenster –
außer diesem hier.

Warum
ausgerechnet Outdoor

Weil wir selbst draußen sind, sobald es geht: Mountainbike, Klettern, Berglauf, Gravel – und im Winter Ski, Telemark und Langlauf.

Die ersten Jahre gab es ausschließlich Funktionskleidung aus hochfunktionalen Stoffen aus der Schweiz. Mittlerweile machen wir auch Eco‑Streetwear für bergnahe Gemüter mit nachhaltigem Gewissen.

Warum Portugal

Kurze Antwort vorweg, weil immer dieselbe Vermutung kommt: nicht, weil es billiger ist. Die deutsche Textilindustrie gibt es bis auf ein paar Reste nicht mehr, und günstig ist Portugal auch nicht.

Wir sind in Portugal, weil der Norden des Landes eine textile Infrastruktur hat, die in Europa ihresgleichen sucht: über 4.000 Nähereien, Färbereien mit europäischen Abwasserstandards, gute Stoffhersteller, ein dichtes Netz an Zulieferern – alles nah beieinander. Für das, was wir machen wollen, gibt es in Europa keinen besseren Ort.

Europa

Eine Produktion in Europa ist uns wichtig. Wir wollen damit ein Gegengewicht setzen zu großen Outdoormarken, die teure Funktionskleidung teils in Bangladesch fertigen lassen – obwohl das weder zum Anspruch passt, niemanden auszubeuten, noch zum sauberen, sportlichen Image, das sie nach außen pflegen. Nicht alle Marken machen es schlecht, aber es gibt genug, die damit stillschweigend durchkommen.

Fairplay.

Bei uns heißt das konkret: An Feiertagen stehen die Maschinen still, es gibt Urlaub, und wenn jemand krank wird, fängt ein Gesundheitssystem das auf. Und wenn das Kind krank ist und nicht in die Schule kann, kommt die Mutter nicht zur Arbeit – genau wie bei uns. In der Textilbranche ist das aber nicht selbstverständlich. Und genau das macht Kleidung aus Fernost so billig. Ausbeutung nennt man es, wenn man es sich mit Gewinnen gemütlich macht, die Andere unter unzumutbaren Bedingungen erwirtschaften.

Mit unseren Partnern arbeiten wir auf Augenhöhe, seit Jahren mit denselben Leuten. Das merkt man spätestens, wenn bei unseren Besuchen in der Näherei eine Spielecke aufgebaut wird, bevor wir überhaupt durch die Tür sind.

Bei den Stoffen halten wir es wie beim eigenen Einkauf: Funktionsstoffe aus Europa, bei Streetwear Bio-Baumwolle. Gleiche Logik – faire Arbeitsbedingungen, keine verschmutzte Umwelt. Wer im Bioladen sein Gemüse holt, nimmt eben auch nicht den erstbesten Stoff.

Wir reisen mit – und arbeiten von unterwegs

Seit 2019 übernimmt eine kleine Firma im Allgäu
unseren Versand. Klingt unspektakulär, war für uns aber eine kleine Befreiung:
Früher stand der Shop auf „geschlossen", wenn wir im Urlaub waren. Heute
läuft er weiter, während wir mit dem Campervan irgendwo in Skandinavien stehen
oder direkt bei unserer Produktion in Portugal sitzen.

Den Laptop haben wir dabei. Wenn du uns also
schreibst, antwortet nicht „das Team" – sondern einer von uns beiden.
Manchmal mit Fjord im Hintergrund.

Warum das Ganze direkt zu dir kommt

Wir verkaufen ohne Handel dazwischen. Der
Aufschlag, der sonst im Laden hängen bleibt, bleibt bei dir. Günstig sind wir
trotzdem nicht – günstig und europäische Produktion zu fairen Bedingungen gehen
sich schlicht nicht zusammen aus. Dafür weißt du bei jedem Stück, wer es genäht
hat und unter welchen Bedingungen.

Wir sehen unsere Sachen deshalb nicht als
Schnäppchen, sondern als Upgrade: etwas, das du länger trägst, weil es länger
hält – und weil du es lieber anziehst.

Das sind wir

Kein Konzern, keine Kollektion von der Stange, keine Models am Strand. Nur zwei Leute, acht Nähereien und die Idee, etwas Eigenes zu machen.

Ob das hält, was wir hier erzählen, sagen dir unsere Kunden vermutlich glaubwürdiger als wir.

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