Oslo, die kulturelle und kostspielige Hauptstadt Norwegens hat neben moderner Architektur und royalen Schlössern auch eine tiefe Naturverbundenheit, die es zu entdecken gilt. Die Hauptstädter sehen sich nämlich nicht als reine Großstadtbewohner, sondern eben auch als Waldgänger und Abenteurer.

Diese Seite von Oslo kennen die wenigsten und auch uns wäre sie sicher verborgen geblieben, hätte Holger nicht vor zehn Jahren beiläufig diesen einen Artikel übers Mountainbiken in Oslo gelesen und tief im Hinterkopf abgespeichert. Es war ein kurzes Aufblitzen in seinem Blick, als wir den Dunstkreis Oslos erreichten. Ihm wäre gerade etwas eingefallen – In Oslo kann man super Mountainbiken – ganz sicher – direkt aus der Stadt könnte man wohl mit der U-Bahn auf Oslos Hausberg und auf Singeltrails zurück zu Kaffee und Zimtschnecke.

Und genau so ist es, sogar noch etwas besser. Da sich auch in Norwegen das Mountainbiken in den letzten zehn Jahren immer mehr zum Breitensport entwickelt hat, findet man mittlerweile ein ganzes Trailnetz oberhalb der Hauptstadt. Von natürlichen Waldwegen, über Strecken mit Anliegern und Sprüngen bis hin zu einfachen Einsteiger Flowtrails findet in diesem bunten Blumenstrauß an Singeltrails jeder seiner Herausforderung.

So divers wie die Trails, wird auch die Umsetzung angegangen. Die Jugend zeigt sich sehr Bahn-affin und findet in der T-Line, Oslos Metro, einen Liftersatz. Wie im Bikepark fahren sie besonders viel und gekonnt bergab. Die leidensfähigen Marathonies kombinieren die Trails zu einer lange Tour durch Oslos Nordmarka. Und der freudige Durchschnittsmountainbiker, zu dem wir uns zählen, vermischt beides und hat einen langen anstrengend spaßigen Tag im inoffiziellen Trailcenter Oslo.

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