Bica do Norte
Unsere zweite Marke. Und wie aus einem vollen Küchenschrank eine Keramikkollektion wurde.
Bica do Norte
Unsere zweite Marke. Und wie aus einem vollen Küchenschrank eine Keramikkollektion wurde.
Es fing im Küchenschrank an
Wer uns von Adele kennt, weiß: Wir sind seit Jahren regelmäßig im Norden Portugals, bei unseren Nähereien. Irgendwann fiel uns auf, dass sich unser Küchenschrank immer mehr mit portugiesischer Keramik füllte. Jedes Stück anders in Form, Haptik und Glasur, nie mehr als zwei vom gleichen.
Mit der Zeit haben wir gelernt, was den Unterschied macht: welche Stücke nur gut aussehen und welche es zum Lieblingsstück schaffen. Das, das immer als erstes aus dem Schrank genommen wird.
Irgendwann reichte uns das Sammeln nicht mehr. Wir haben uns bei Töpfereien im Norden Portugals vorgestellt, Glasuren besprochen, Formen entwickelt. Und dabei gemerkt, dass wir ziemlich genau wissen, was wir wollen. Anfang 2026 haben wir es dann umgesetzt.
Antonio Nummer eins
Unser Geschirr und die Becher entstehen in einer Familienmanufaktur ganz in der Nähe von Viana do Castelo, einem unserer Lieblingsorte in Portugal. Als Lisa das erste Mal das Büro betrat, war sofort klar: Das passt.
Antonio hat uns herumgeführt. Sein Bruder verantwortet die Glasuren, seine Cousine die Werkstatt, den Ton mischen sie selbst. Antonio produziert unter anderem für die Hotel-Gastronomie. Für uns heißt das: besonders robuste Qualität, und wir können flexibel nachbestellen.
Antonio Nummer zwei
Den zweiten Partner haben wir ganz in der Nähe unserer Strickerei für Adele gefunden. Auch er heißt Antonio, wir arbeiten offenbar gut mit Antonios. Er ist offen, direkt, ein echter Hands-on-Typ. Die Werkstatt wirkt rau und rustikal, und genau hier entstehen unsere Grünten-Tassen: feine Formen, saubere Linien, wunderschöne Farbverläufe. Welch herrlicher Gegensatz.
Bei Kleidung sind wir es gewohnt, dass jedes Teil exakt gleich aussieht. Keramik ist anders: Der Entwicklungsprozess ist direkter, die Formen sind klarer, dafür sind die Farben dynamischer. Jede Glasur zieht beim Brand ihren eigenen Weg, mal gleichmäßig, mal mit Laufspuren. Was bleibt wie bei Adele: Man braucht die richtigen Partner. Im Norden Portugals, dort wo auch unsere Nähereien sind, haben wir zwei Familienunternehmen gefunden, mit denen wir eng zusammenarbeiten.
Weil ein bisschen Bergzauber natürlich auch bei Bica nicht fehlen darf. Nebelhorn, Traunstein, Aggenstein und Grünten. Der Grünten ist unser Hausberg, auf dem auch schon diverse Bialetti-Kannen Kaffee gekocht haben. Bei der Tassenserie war der Name deshalb schnell klar.
Und der Name? In Portugal bestellt man keinen Espresso, man bestellt uma bica. Do Norte, weil wir Portugal nicht aus Lissabon kennen, sondern aus dem Norden.
Gleich wie bei Adele
Wir arbeiten nur mit Menschen zusammen, die ihr Handwerk wirklich beherrschen und die wir mögen. Das haben wir bei Adele gelernt, und bei Bica halten wir es genauso. Wenn du sehen willst, was daraus geworden ist: Schau vorbei.
Lisa und Holger